Krätze Geschichte | Woher stammt die Krätze?

Krätzmilbe unter dem Mikroskop

Bei Krätzmilben handelt es sich um Parasiten die sich unter die oberste Hautschicht, graben und dort Entzündungen auslösen. Diese Spinnentierchen sind vor allem auf Menschen spezialisiert. Sie graben sich in die oberste Hautschicht und vermehren sich dort. Übertragbar sind sie vor allem durch längeren Körperkontakt. (z.B. Kuscheln oder Geschlechtsverkehr). Wenn du nur kurzen Kontakt hattest, brauchst du keine Angst zu haben. Ein Händeschütteln reicht nicht aus, um sich an Krätze anzustecken. Jetzt wissen wir, was Krätzmilben sind, aber woher kommt Krätze denn nun?

Die besten Mittel gegen Krätze

Platz 1

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Platz 5

Antiscabiosum® 25 % für Erwachsene

Antiscabiosum® 10 % für Kinder

Crotamitex Gel

Crotamitex Salbe

Crotamitex Lotion

Bild

Art

Emulsion

Emulsion

Gel

Salbe

Lotion

Anwendungsdauer

3 Tage

3 Tage

3-5 Tage

3-5 Tage

3-5 Tage

Dosierung

1-mal täglich

1-mal täglich

1-mal täglich

1-mal täglich

1-mal täglich

Rezeptfrei?

Für Kinder geeignet?

ab 12 Jahren

ab 6 Jahren

(Kinder von 1 bis 6 Jahren nur, wenn keine zusätzlichen Hautschäden bestehen)

ab 3 Jahren

(Kinder unter 3 jahren nur mit medizinischer Aufsicht)

ab 3 Jahren

(Kinder unter 3 jahren nur mit medizinischer Aufsicht)

für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet

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Grundsätzlich wissen wir über die Krätze, dass sie weltweit vorkommt und alle Personen jeden Alters oder Geschlechts befallen können. Hygiene spielt oft keine wesentliche Rolle bei dieser Erkrankung. Sie treten vor allem da auf wo viele Individuen eng aneinander leben. (z.B. in Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen, Hotels, Altersheimen etc.) Hauptüberträger sind oft Familienangehörige der Partner oder Freunde. Wenn man längere Zeit in einem fremden Bett lag, (z.B. in einem Hotel) kann es auch sein, dass man die Krätzmilben daher bekommen hat.

Wo kommt die Krätze überall vor?

Die Krätze ist weltweit verbreitet. In einigen Entwicklungsländern beträgt die Infektionsquote knapp 30%. Vor allem in den tropischen Regionen Afrikas ist die Krätze eine weiterbreitete Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Krankheit daher zu einer 2013 als vernachlässigte Tropenkrankheit eingeordnet. In Europa ist die Krätze deutlich seltener zu finden. Dennoch kommt es auch in den westlichen Ländern wie Deutschland und Österreich, immer wieder schubweise zu neuen Krätze Ausbrüchen. Insgesamt wird die Zahl, der mit Krätze infizierten auf etwa 300 Millionen geschätzt. Hierbei ist zu beachten, dass die Krätze in manchen Ländern nicht als meldepflichtig gilt.

Wann entstand die Krätze?

Die ersten Aufzeichnungen von der parasitären Hautkrankheit fand man bereits 1200 v. Chr. in der Bibel. Auch die Griechen und Römer hatten Aufzeichnungen über die Übertragbarkeit der Krankheit erfasst. Erst im Jahre 1687 hatte der Italiener Giovanni Cosimo Bonomo die Krankheit mit der Scabies Milbe in Verbindung gebracht. Scabies (Krätze) war damit die erste Krankheit, bei welcher die tatsächliche Ursache (die Krätzmilbe) festgestellt werden konnte.

Wie bekommt man die Krätze wieder weg?

Um die Krätze wieder weg zu bekommen, muss man die Milben zunächst auf seinem Körper behandeln. Hierfür gibt es Cremes und Lotionen die man sich 3-5 Tage hintereinander auf die Haut aufträgt. Diese töten sämtliche Milben auf und unter den Hautschichten ab.

Diese Anti-Milben Mittel sind sehr effektiv und wirken besonders schnell:

Leider können sich Krätzmilben auch einige Zeit lang auf Gegenständen oder Kleidungsstücken (z.B. Bettwäsche, Kuscheltiere, Handtücher…) aufhalten. Um auch diese Milben abzutöten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante ist das Waschen in der Waschmaschine mit einem speziellen Waschmittelzusatz. Hierbei wird die Wäsche bei mind. 50°C etwa 60 Minuten gewaschen. Danach sollte die Wäsche frei von Krätze sein. Eine Alternative ist die Behandlung mit einem Heißdampfgerät. Hier werden die Milben durch heißen Dampf (etwa 100°C) abgetötet. Das ist vor allem Praktisch für empfindliche Kleidungsstücke wie Hemden oder Blusen.

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